DRIVING EVENTS



Als Audi race experience zum ersten Mal mit dem Team TKL Motorsport an den Rennstrecken und bei Trainings- und Erlebnisveranstaltungen auftrat, kannten nur einige Insider die Mannschaft. Doch das „Team Klöppel Lambert“, so die Auflösung der Abkürzung, steht für eine Fülle an persönlicher Erfahrung. „Schon als Schüler war ich an Rennstrecken. Seit 2003 bin ich für Audi driving experience tätig“, berichtet Marc Klöppel, einer der beiden Partner des Teams. Sein Mitstreiter Gerd Lambert ist schon seit 20 Jahren an dem anspruchsvollen Trainingsprogramm der AUDI AG beteiligt. „In Seefeld habe ich 1995 zum ersten Mal eine Veranstaltung begleitet und durfte seither eine faszinierende Entwicklung miterleben“, blickt Lambert, der ebenso wie Klöppel ausgebildeter Kfz-Mechaniker ist, zurück. Seit 2008 firmiert das Unternehmen der beiden Gründer als TKLMotorsport. Im rheinland-pfälzischen Kettig nahe Koblenz hat die Mannschaft ihre Basis. „Bis zur Einfahrt am Nürburgring fahren wir genau 51 Kilometer“, weiß Marc Klöppel. Die traditionsreiche Rennstrecke in der Eifel ist daher eine Art zweite Heimat, auch wenn das Team Jahr für Jahr viele weitere Rennstrecken besucht. Auf dem Nürburgring steht ein Programm im Vordergrund, mit dem Audi für Furore sorgte. Die Marke mit den Vier Ringen war 2010 der erste Hersteller, der für seine sportlich orientierten Kunden ein Rennprogramm entwickelt hat. Audi race experience bietet vom Lizenztraining bis zum Renneinsatz ein Erlebnis, das Weltweit wohl einzigartig ist. An der Seite erfahrener Profis können Amateurpiloten mit Erfahrungen auf der Nordschleife an Rennen teilnehmen.  Rennen fahren, das heißt neben dem Einsatz auf der Strecke vor allem: viel Arbeit für Vor- und Nachbereitung. Denn die Rennwagen der Audi race experience sind so perfekt wie ein Neuwagen beim Händler. „Vor jedem Einsatz werden die Autos zerlegt, überprüft, Verschleißteile getauscht, alles gewartet, beschädigte Komponenten ersetzt und die Rennwagen wieder neu aufgebaut“, beschreibt Marc Klöppel das Arbeitspensum. Zwei Mitarbeiter sind damit rund eine Woche beschäftigt – das entspricht etwa 80 Arbeitsstunden. Die 560 PS starken GT3-Rennwagen rollen stets mustergültig aus den Renntransportern in die Boxen an der Strecke.

 

Doch der Rennsport ist nur ein Teil des großen Aufgabengebietes von TKL Motorsport. Ebenfalls zu den Aufgaben von TKL Motorsport zählt der Einsatz bei Audi sportscar experience an etwa 80 weiteren Veranstaltungstagen pro Jahr. Auf diversen Anlagen haben die Kunden die Wahl zwischen verschiedenen Trainingsprogrammen und Audi Modellen. „Wenn 32 Teilnehmer pro Tag im Einsatz sind, müssen wir meistens 20 Audi R8 vorbereiten, dazu vier Instruktorenfahrzeuge“, kalkuliert Gerd Lambert. 60 bis 80 Reifen mitsamt Maschinen zum Montieren und Auswuchten führt TKL Motorsport dann mit. Dazu müssen regelmäßig die Bremsbeläge kontrolliert und bei der starken Beanspruchung auf der Rennstrecke gegebenenfalls gewechselt werden. Wenn ein Fahrtraining mit sportlichen Audi RS-Modellen und den Audi R8-Sportwagen angeboten wird, sind durchaus 38 Hochleistungsmodelle aus Ingolstadt und Neckarsulm am Start. So unterschiedlich diese Aufgaben auch sind, bei TKL Motorsport ist der Geist im Rennsport und bei den Trainingsprogrammen stets derselbe: Eine geschlossene Mannschaftsleistung ist nur mit einem guten Team möglich, und am Ende geht es um sportlichen Spaß und gemeinsame Erfolge im Zeichen der Vier Ringe.

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